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Ein Zukunftsort in St. Ingbert - mehr als ein Museum   PDF  Drucken  E-mail 

Einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung der Sankt Ingberter Innenstadt und zusätzlichen Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone bietet nach Auffassung der CDU-Stadtratsfraktion das Projekt Alte Baumwollspinnerei. Zentral gelegen am unmittelbaren Rand der Innenstadt, bietet die Wiederbelebung dieses einzigartigen Industrieensembles vielfältige Chancen innovativer Stadtentwicklung. „Dies wird ein überragender Ort, an dem sich Menschen treffen und gemeinsam Zukunft erleben können. Es wird kein Ort der Steine und Fassaden sein, sondern ein Ort der Lebendigkeit und der Identifikation, der unserer Stadt sehr gut zu Gesicht stehen wird“, bringt der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Markus Gestier, die Chancen und Planungen für dieses einzigartige Projekt im Land auf den Punkt.

 

Die Baumwollspinnerei in öffentlich-privater Partnerschaft entwickelt, ist der ideale Ort um Kunst, Kultur, Bildung und Jugendarbeit unter einem Dach zusammenzuführen. Sie bietet für das Albert-Weisgerber-Museum  sowohl großzügige Ausstellungsflächen auf einer Ebene als auch attraktive Ergänzungsflächen für Veranstaltungen, Museumspädagogik, Cafe oder Museumsshop und erfüllt damit Anforderungen an hochwertige Gemäldeausstellungen, denen das Bürogebäude des alten Landratsamtes trotz erheblichen finanziellen Aufwands in keiner Weise gewachsen war. Mit der Verlagerung von studentischen Projekten der Hochschule der Bildenden Künste des Saarlandes in die Baumwollspinnerei wird Sankt Ingbert auch als Wissenschaftsstandort weiter gestärkt. Ein kommunales Kino vor allem für die Kinowerkstatt, die Einrichtung eines Jugendkulturzentrums, das neben dem Kinderhaus auch unseren Jugendlichen sinnvolle Freizeitangebote bietet, und Werkräume für das benachbarte Albertus-Magnus-Gymnasium sind Investitionen, die zeigen, dass Sankt Ingbert seinen Anspruch als Bildungs- und Familienstadt ernst nimmt.

Das Projekt Alte Baumwollspinnerei ist kein überteuertes Prestigeobjekt, wie Teile der Opposition im Rat nicht müde werden zu behaupten. Wer dies medienwirksam propagiert, nimmt bewusst in Kauf, unserer Stadt und ihrem Ruf als eine der innovativsten Städte im Land nachhaltig zu schaden.

 

Die Stadt Sankt Ingbert erwirbt Eigentum, sie wird Miteigentümerin der Immobilie Alte Baumwollspinnerei, sie erhält für ihre Investition ein erhebliches Sachvermögen. Insgesamt wird das Projekt Baumwollspinnerei die Stadt Sankt Ingbert 7,3 Millionen Euro kosten. Davon konnten 4,8 Millionen als Zuschüsse aus Förderprogrammen bei der Landesregierung eingeworben werden, weil das vorgelegte Nutzungskonzept überzeugend war und Oberbürgermeister Georg Jung und Vertreter unserer Fraktion sich mit Nachdruck für die berechtigten Forderungen Sankt Ingberts eingesetzt haben. Knapp 2,5 Millionen Euro muss die Stadt selbst tragen für den Erwerb von zwei der drei Etagen (nebst entsprechendem Grundstücksanteil) in einer der größten Immobilien unserer Stadt, komplett saniert auf hohem technischem Standard. Damit sind zwei Drittel der Gesamtmaßnahme durch Fördermittel finanziert. Fördermittel, die ansonsten in andere Kommunen des Landes geflossen wären. Die CDU-Stadtratsfraktion jedenfalls ist froh, dass dieses Geld unserer Stadt Sankt Ingbert zu Gute kommt.

 

„Sollen diese Zuschüsse aus Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes nach Griechenland statt nach Deutschland, nach Mecklenburg-Vorpommern statt ins Saarland, nach St. Wendel statt nach Sankt Ingbert gehen?“, fragt Fraktionsvorsitzender, Markus Gestier.

Und zum Projekt Baumwollspinnerei gehört insbesondere mit Blick auf das Museum auch die Vorgeschichte. „Ausgegangen sind wir vor acht Jahren von 3,7 Millionen Euro für die Komplettsanierung des alten Landratsamtes (inklusive Außenanstrich) als Voraussetzung für eine dauerhafte Nutzung dieses „Bürogebäudes“ als Museum, und jetzt sind wir bei 2,5 Millionen Euro städtischem Anteil für das Gesamtprojekt Baumwollspinnerei, das wesentlich mehr ist als eine Museums-verlagerung“, führt Fraktionsvorsitzender Dr. Markus Gestier aus und betont noch einmal den Standpunkt seiner Fraktion: „Die CDU-Stadtratsfraktion hat sich schon damals für den Museumsstandort Alte Baumwollspinnerei ausgesprochen. Voraussetzung war eine Nachnutzung des Landratsamtes und eine sichere Finanzierung durch Zuschüsse“. Mit dem Landesamt für Verwaltung wurde vor zwei Jahren ein Nachmieter gefunden, der 120 neue Arbeitsplätze nach Sankt Ingbert brachte und die Finanzierung ist gesichert.

 

- Weitere Informationen folgen! -



 

 

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